Incertitudes sur l'après-COVID : quel avenir pour les entreprises ?

Während sich die COVID-19-Pandemie langsam ihrem Ende zuneigt, lohnt es sich nun, über das Danach nachzudenken. Dazu gehört, Produkt- und Marketingstrategien an die zu beobachtende Risikoaversion vieler Verbraucher anzupassen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. In dieser Hinsicht hatte die Coronapandemie wohl auch stärkere Auswirkungen als die Grippepandemie von 1918. Und das obwohl der damalige Virus deutlich tödlicher war. Das liegt auch daran, dass wir in einer viel globalisierteren Welt leben, in der zum Beispiel das Reisen viel mehr zum Alltag gehört.

Im Verlauf der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Lockdowns haben sich viele Gewohnheiten der Menschen geändert. Sie verbringen ihre Zeit mit anderen Dingen und geben auch ihr Geld anders aus. Solche Gewohnheiten ändern sich nicht von heute auf morgen wieder zurück und es wird noch für eine Weile größere Vorsicht vorherrschen. Langsam zeichnen sich aber erste Lockerungen und Wiederöffnungen ab – auch wenn hier das Tempo noch nicht absehbar ist. Dennoch sollten Sie sich jetzt schon damit befassen, wie Sie mit den Folgen dieser Veränderungen umgehen.

Weniger Verbrauch und Mobilität nach der Pandemie

Umfragen zeigen, dass sich viele Menschen unwohl dabei fühlen, soziale Aktivitäten wieder aufzunehmen: In einer Befragung durch den Unternehmensberater Bain & Company stimmten 40 % dieser Aussage zu. Außerdem zeichnen sich Unterschiede im Verhalten je nach Alter ab. So würden die Babyboomer, ebenfalls laut einer Umfrage von Bain & Company, im Vergleich zur Generation X weniger Reisen planen, aber sich mehr mit Freunden treffen und auswärts essen wollen. Eine andere Untersuchung in den USA ergab nicht zuletzt, dass sich 29 % der Befragten mit der Rückkehr an ihren regulären Arbeitsplatz unwohl fühlen. Die Zukunft und auch der Konsum in der Zukunft werden also deutlich anders aussehen als die Zeit vor COVID-19. Trends in sozialen Medien, ausgedrückt durch Keywords, wie Händewaschen, Masken und Virentests, deuten auch darauf hin, dass uns Angst und Zurückhaltung noch eine Weile begleiten werden.

Folgen dieses Wandels für Unternehmen

Wenn der Konsum, wie sich abzeichnet, in vielen Bereichen nur langsam oder gar nicht mehr auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehrt, dann hat das drastische Folgen für die betroffenen Unternehmen. Schon ein um 10 % gesunkener Verbrauch kann dazu führen, dass sich ein Bereich nicht vollständig erholt – die Auswirkungen auf jede langfristige Planung sind dann offensichtlich. Umso wichtiger für Ihre Strategie ist also, zu verstehen, wie sich das Verbraucherverhalten geändert hat und was die Kunden sich jetzt wünschen. Aus diesem Grund sind umfassende Produkttests in dieser Situation von entscheidender Bedeutung.

linus.schmitt@lreply.com

Linus Schmitt ist Leiter der Produktentwicklung bei LReply. Er ist spezialisiert auf Marktforschung. Folgen Sie Linus Schmitt auf LinkedIn.

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